Online-Umfrage zur Digitalisierung der Unternehmensberatung

Online Umfrage UnternehmensfitnessEs wird bei­na­he zum Man­tra, so wie­der­holt hört man aus Unter­neh­mer­krei­sen und in Fach­me­di­en, wie bedeu­tend die Digi­ta­li­sie­rung ist. In fast allen Bran­chen und haupt­säch­lich in Bezug auf Neu­an­wer­bung, Bin­dung oder Aus­tausch mit ihren Kun­den wol­len Unter­neh­men ver­stärkt auf digi­ta­le Tech­no­lo­gi­en set­zen.

Wieso Digitalisierung? Wieso nicht?

Häu­figs­te Hin­der­nis­se, dies nicht zu for­cie­ren, sind feh­len­de Mit­tel, feh­len­des Know-How und feh­len­des Per­so­nal. Zudem bremst vie­le die Unsi­cher­heit, ob sich der Schritt zur Inno­va­ti­on auch bezahlt macht. Eine berech­tig­te Fra­ge, denn mit Sicher­heit ist nicht digi­tal = auto­ma­tisch bes­ser. Aber nicht nur kön­nen Abläu­fe opti­miert und neue Kun­den gewon­nen wer­den. Sich mit dem eige­nen Geschäfts­mo­dell grund­le­gend zu beschäf­ti­gen (denn Digi­ta­li­sie­rung kann grund­le­gen­de Ver­än­de­run­gen bewir­ken) kann nicht scha­den.

Erste Schritte, Nebenprodukte und Enttäuschungen

Wir selbst haben einen ers­ten Schritt bereits im letz­ten Jahr getan und mit dem „Unter­neh­mens­fit­ness-Check“ unser umfang­reichs­tes Ange­bot von sys­te­mi­schem Coa­ching und Exper­ten­be­ra­tung in einem Fra­ge­bo­gen erfasst. Bei des­sen Ent­wick­lung lern­ten wir unser eige­nes Ange­bot bes­ser ken­nen und setz­ten neue Schwer­punk­te, außer­dem hol­ten wir uns Feed­back zu unse­rem neu­en Tool und waren ernüch­tert: es fehl­te an Mehr­wert. Die Ent­täu­schung war groß, aber die Idee nicht vom Tisch. Nur: wie den vie­len ande­ren fehl­te uns zunächst die Zeit, das Pro­jekt fort­zu­füh­ren. Da konn­te exter­ne Hil­fe nicht scha­den, für den Blick von außen und zusätz­li­che Unter­stüt­zung.

Neuer Anlauf mit Forschung und Entwicklung

Wir schrie­ben eine Pro­jekt­skiz­ze zur Bear­bei­tung durch Stu­die­ren­de im Rah­men einer Abschluss­ar­beit aus. Das Ziel: unse­re Fra­ge­stel­lun­gen über­prü­fen, ska­lie­ren und erwei­tern. Außer­dem die Aus­wer­tung des Checks indi­vi­du­ell mit prak­ti­schen Emp­feh­lun­gen ver­knüp­fen und dem Kun­den Zusatz­in­for­ma­tio­nen lie­fern. Ihn bereits vor einem mög­li­chen Erst­ge­spräch mit aus­ge­wähl­ten Inhal­ten aus Coa­ching und Bera­tung ver­sor­gen. Aus einer neu­en Per­spek­ti­ve an das Pro­jekt her­an­ge­hen. Und so arbei­ten wir jetzt mit Dani­el Lon­car von der SDU in  Däne­mark gemein­sam an dem Tool.

Wir begin­nen noch­mal von vorn, indem zunächst die Fra­gen noch­mal über­prüft, bear­bei­tet und getes­tet wer­den. Im Pre­test wird der erstell­te Fra­ge­bo­gen von Geschäfts­füh­rern und Ein­zel­un­ter­neh­mern beant­wor­tet und anhand der Ergeb­nis­se für die Ver­wen­dung als Bench­mark- und Coa­ching-Tool aus­be­rei­tet. Anschlie­ßend ent­wi­ckeln wir ein mehr­stu­fi­ges Modell der Unter­neh­mens­fit­ness, das Pro­ble­me sicht­bar macht, Chan­cen erkennt und vor allem die zum Kun­den pas­sen­den Ansät­ze und Emp­feh­lun­gen lie­fert. Auf die­sem Wege machen wir es einem grö­ße­ren Kun­den­kreis mög­lich, unser Ange­bot ganz unver­bind­lich zu tes­ten und sich von unse­rer Exper­ti­se zu über­zeu­gen. Und bis wir soweit sind wer­den wir noch eini­ges über die FREIE WIRT­SCHAFTS­FÖR­DE­RUNG ler­nen.

Sie sind neu­gie­rig auf unse­re Fra­gen und möch­ten die Ent­wick­lung des Tools unter­stüt­zen? Neh­men Sie am Pre­test teil!

Zur Online-Umfra­ge

Quel­len:

Digi­ta­li­sie­rung im deut­schen Mit­tel­stand (Ernst & Young 2016)

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Von Moritz Schefers

Moritz Schefers ist Kommunikations-wissenschaftler und Medienstratege. Themenschwerpunkte hier im Blog: Marketing und Kommunikation.