Kooperation „Schöne Aussicht“ mit Universität, HTWK und Stadt Leipzig geht in die dritte Runde

Bereits zum drit­ten Mal konn­te die FREIE WIRT­SCHAFTS­FÖR­DE­RUNG den erfolg­rei­chen Abschluss des umfang­rei­chen Koope­ra­ti­ons­pro­jekts „Schö­ne Aus­sicht“ mit zahl­rei­chen Akteu­ren der Stadt­ent­wick­lung fei­ern. Fünf stu­den­ti­sche Pro­jekt­grup­pen hat­ten ein Jahr lang auf den Akti­ons­tag „Real.Labor“ auf der Georg-Schu­mann-Stra­ße hin­ge­ar­bei­tet. Ein wei­te­res Mal führ­ten sie die Ide­en ihrer Vor­gän­ger fort und tru­gen auch der Ent­wick­lung auf der Magis­tra­le Rech­nung.

In die­sem Jahr lief ein Groß­teil der Koor­di­na­ti­on über das neu ein­ge­setz­te Manage­ment Möckern in Akti­on, Clau­dia Richardt und Niklas Spie­gel. Mit dem Schwer­punkt auf nur einen Stadt­teil und des­sen beson­de­re sozia­le Lage kon­zen­trier­ten sich auch die Arbei­ten der Pro­jekt­grup­pen auf Möckern und spe­zi­ell den Möckern­schen Markt. Sozia­les und Gesund­heit wur­den eben­so adres­siert wie die The­men Wirt­schaft, Kul­tur und der öffent­li­che Raum. Wir bedan­ken uns ins­be­son­de­re auch bei den Pro­jekt­part­nern von Uni­ver­si­tät Leip­zig, HTWK Leip­zig und Stadt Leip­zig für die kon­struk­ti­ve Zusam­men­ar­beit.

Studenten setzen experimentelle Ansätze in die Praxis um

Ein Ziel der stu­den­ti­schen Arbei­ten bestand dar­in, anwen­dungs­be­zo­ge­ne Kon­zep­te zu ent­wi­ckeln. Die­se wur­den beim Akti­ons­tag expe­ri­men­tell umge­setzt. Stu­die­ren­de bei­der Hoch­schu­len konn­ten so Impul­se für die Stadt­ent­wick­lung set­zen. Dabei zeig­ten die Aktio­nen, kul­tu­rel­len Bei­trä­ge und Mit­mach-Ange­bo­te, dass groß­ar­ti­ge Mög­lich­kei­ten und Ide­en bestehen, die Georg-Schu­mann-Stra­ße wei­ter posi­tiv zu ent­wi­ckeln.

Von Pop-Up-Store bis Livemusik – Fünf Projekte für die Nachbarschaft

Das Pro­jekt „Die Nach­bar­schaft ken­nen­ler­nen“ brach­te den Möckern­schen Markt unter Betei­li­gung der Anwoh­ner auf Vor­der­mann. So wur­den im Rah­men des Nach­bar­schafts­fests bereits im Vor­feld vie­le Ide­en von Bür­gern und Anwoh­nern gesam­melt. Durch das Pro­jekt konn­te der Möckern­sche Markt mit einem neu­en Blu­men­beet geschmückt wer­den.

 

So können Leerstände sinnvoll genutzt werden

In der Georg-Schu­mann-Stra­ße 219/221 konn­te man beim Pro­jekt „Inku­ba­tor“ erle­ben, wie Nut­zungs- und Finan­zie­rungs­kon­zep­te für senio­ren­ge­rech­tes Woh­nen, sozia­len Woh­nungs­bau oder Erb­bau­pacht in der­zeit leer­ste­hen­den Gebäu­den umge­setzt wer­den kön­nen. Für die Läden im Erd­ge­schoss wur­den Kon­zep­te für ein Café und einen Cowor­king-Space prak­tisch erprobt. Hier­bei unter­stütz­te Frau Kass­ler zusam­men mit Senior/innen mit selbst­ge­ba­cke­nem Kuchen.

Im Pop-Up-Store in der Georg-Schu­mann-Stra­ße 201 stell­ten fünf Desi­gner tren­di­ge Klei­dung, Bril­len und Acces­soires zum Ver­kauf vor. Für Unter­hal­tung sorg­te ein DJ, außer­dem ver­sorg­te das Café Home­LE den Pop-Up-Store mit cre­mi­gen Coo­kies aus der Waf­fel.

Belebung des Huygensplatz durch Sport und Musik

Der Huy­gens­platz war Ort für gleich zwei Pro­jek­te des Akti­ons­ta­ges: Am Nach­mit­tag zeig­te eine ers­te Pro­jekt­grup­pe unter dem Mot­to „Fei­len am Ver­wei­len“, wel­che gestal­te­ri­schen Mög­lich­kei­ten der sanier­te Platz bie­tet. So wur­de eine Bou­le­bahn instal­liert und gemüt­li­che neue Sitz­ge­le­gen­hei­ten luden zum Ver­wei­len ein.

 

Am Abend sorg­te die zwei­te Grup­pe Stu­den­ten am Huy­gens­platz für einen gebüh­ren­den Abschluss des Akti­ons­ta­ges. Das Pro­jekt „Licht­spie­le am Huy­gens­platz – Kul­tur trifft Musik“ begeis­ter­te mit Live­mu­sik von drei Bands, einem Vor­trag über Damas­kus sowie einem Kurz­film über Marok­ko. Hier gilt beson­de­rer Dank der Unter­stüt­zung durch Pan­de­chai­on Her­ber­ge e.V. Auch hier konn­te das Café Home­LE beim Cate­ring unter­stüt­zen.

Was passiert nach dem Aktionstag?

Wir gra­tu­lie­ren den Stu­den­ten für die erfolg­rei­che Umset­zung ihrer unter hohem Ein­satz ent­wi­ckel­ten und durch­ge­führ­ten Pro­jek­te! Um eine wei­te­re posi­ti­ve Auf­wer­tung der Georg-Schu­mann-Stra­ße zu errei­chen, sol­len eini­ge der vor­ge­stell­ten Pro­jek­te dau­er­haft umge­setzt wer­den und damit vor allem das kul­tu­rel­le und sozia­le Poten­ti­al ergän­zen. Mit Betei­li­gung der Bür­ge­rIn­nen aus Möckern freu­en wir uns beson­ders auf Ide­en aus dem Stadt­teil für den Stadt­teil. Über Ein­zel­hei­ten zum Pro­jekt kön­nen Sie auch mehr erfah­ren.

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Von Moritz Schefers

Moritz Schefers ist Kommunikations-wissenschaftler und Medienstratege. Themenschwerpunkte hier im Blog: Marketing und Kommunikation.