Europäische Kommission und EIF mobilisieren 500 Millionen EUR für Sozial- und Kleinstunternehmen

Mikrokredite für Kleinunternehmen und für Sozialunternehmen will die EU wieder zur Verfügung stellen. Schöne Aussicht.

Die Förderung erfolgt über das Europäische Programm für Beschäftigung und soziale Innovation (EaSI), über welches Bürgschaften in Höhe von 96 Mio. Euro von 2014-2020 bereitgestellt werden. Damit können über 500 Mio. Euro an Darlehen mobilisiert werden. Das EU-Programm richtet sich an Personen, die ein eigenes Kleinst- oder Sozialunternehmen gründen oder ausbauen möchten. Im Speziellen spricht es jene an, die nur schwer auf dem Arbeitsmarkt Fuß fassen können oder Probleme beim Zugang zu Finanzierungsmitteln haben. Die Bürgschaften für Mikrofinanz-Anbieter und Darlehensgeber von Sozialunternehmen wird vom EIF im Auftrag der Europäischen Kommission verwaltet. Durch die EaSI-Bürgschaft in Höhe von 96 Mio. Euro werden Kreditrisiken von Darlehensprodukten abgesichert, die an Kleinst- und Sozialunternehmen vergeben werden, so die aktuelle Presseinformation der EU.

Kleinunternehmen und Gründer sind auf solche Programme angewiesen. Bleibt zu hoffen, dass die Programme zeitnah und schnell umgesetzt werden.

Link zur EU-Veröffentlichung am 24. Juni 2015:
http://europa.eu/rapid/press-release_IP-15-5248_de.htm

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Von Frank Basten

Frank Basten ist Diplom Betriebswirt (FH), seit über 20 Jahren als Unternehmenscoach für KMU und Projektmanager für öf­fent­li­che Wirtschaftsförderung tä­tig und pu­bli­ziert hier zu al­len Themenbereichen der FREIEN WIRTSCHAFTSFÖRDERUNG.