Neues Zentrum für Stadtentwicklung in der alten Glasfabrik
Die Glasfabrik in Leutzsch. Foto: Manuel Emmelmann

Neues Zentrum für Stadtentwicklung in der alten Glasfabrik

An der Franz-Flemming-Straße in Leipzig haben mehrere ehemalige Industriegebäude wieder Nutzer gefunden. Der Schwerpunkt der neuen Mieter liegt in der Mischung aus Kunst und Kreativwirtschaft. Mit der Glasfabrik kommt nun ein Ort mit der Ausrichtung auf Stadtentwicklungsthemen hinzu. "Initiiert von ansässigen Kulturschaffenden und den neuen Eigentümern ist vorgesehen einen gemeinschaftlich genutzten Standort zu entwickeln, der auf vielfältige Weise künstlerische wie wissenschaftliche Aktivitäten ermöglicht", schreiben die Macher auf der Webseite. Gefördert von Stadt Leipzig, Kulturstiftung des Landes Sachsen und Fonds Soziokultur sind die zwei Vereine D21 (Kunst) und Octagon (Architektur) aus dem Leipziger Westen federführend.…Mehr lesen
Studie prophezeit urbaner Vernetzung rasantes Wachstum

Studie prophezeit urbaner Vernetzung rasantes Wachstum

Nach lahmem Start in die Digitalisierung stehen Deutschlands Städte laut einer neuen Studie vor einem großen Vernetzungsschub. Die Umsätze der IT-Unternehmen mit kommunalen Dienstleistungen würden sich von derzeit geschätzt 20 auf knapp 44 Milliarden Euro bis zum Jahr 2022 mehr als verdoppeln, sagt eine am Donnerstag veröffentlichte Studie der Unternehmensberatung Arthur D. Little und des Internet-Branchenverbands eco voraus. Kommunale Digitalisierung schreitet voran Die neuen IT-Dienstleistungen für Kommunen beinhalten demnach unter anderem die Umstellung der Stadtverwaltungen auf Behördenverkehr via App und Internet, digitale Verkehrslenkung, Gesundheitswesen, Energieversorgung, Gebäudeautomatisierung und Tourismus. In der IT-Branche ist "Smart City"…Mehr lesen
Kooperation „Schöne Aussicht“ mit Universität, HTWK und Stadt Leipzig geht in die dritte Runde

Kooperation „Schöne Aussicht“ mit Universität, HTWK und Stadt Leipzig geht in die dritte Runde

Bereits zum dritten Mal konnte die FREIE WIRTSCHAFTSFÖRDERUNG den erfolgreichen Abschluss des umfangreichen Kooperationsprojekts "Schöne Aussicht" mit zahlreichen Akteuren der Stadtentwicklung feiern. Fünf studentische Projektgruppen hatten ein Jahr lang auf den Aktionstag "Real.Labor" auf der Georg-Schumann-Straße hingearbeitet. Ein weiteres Mal führten sie die Ideen ihrer Vorgänger fort und trugen auch der Entwicklung auf der Magistrale Rechnung. In diesem Jahr lief ein Großteil der Koordination über das neu eingesetzte Management Möckern in Aktion, Claudia Richardt und Niklas Spiegel. Mit dem Schwerpunkt auf nur einen Stadtteil und dessen besondere soziale Lage konzentrierten sich auch die…Mehr lesen
Möckern in Aktion: Befragung zum Bürgerbeteiligungsverfahren abgeschlossen
Präsentation der Ergebnisse der Bürgerbefragung vor einer Schulklasse.

Möckern in Aktion: Befragung zum Bürgerbeteiligungsverfahren abgeschlossen

In Leip­zigs Stadt­teil Möckern läuft seit Sep­tem­ber 2016 das Pro­jekt „Möckern in Akti­on“ im Auf­trag des Amtes für Stadt­er­neue­rung und Woh­nungs­bau­för­de­rung der Stadt Leipzig. Mit einem nied­rig­schwel­li­gen Netz­werk­an­satz reagie­ren wir als Pro­jekt­trä­ger auf die für das För­der­ge­biet iden­ti­fi­zier­te sozia­le Schief­la­ge. Im Ein­zel­nen heißt das zunächst, die sta­tis­ti­sch ermit­tel­ten Pro­ble­me im Kon­takt mit den Bewoh­nern des Quar­tiers abzu­glei­chen. Dazu wur­de eine Befra­gung mit Menschen, die in Möckern leben und arbeiten, durch­ge­führt, die auch die beson­de­ren Bedar­fe von Kin­dern und Jugend­li­chen erfasst. Dar­auf­hin konn­te das Pro­jekt­team ers­te Hand­lungs­emp­feh­lun­gen ablei­ten. Reise in Möckerns Zukunft: Besondere Bedarfe…Mehr lesen
Netzwerk „Möckern in Aktion“ stärkt Sozialstruktur im Leipziger Norden
Aktionsbündnis Möckern – Möckern in Aktion

Netzwerk „Möckern in Aktion“ stärkt Sozialstruktur im Leipziger Norden

Der Sozialraum Möckern signalisiert mit seinen 13.435 Einwohnern seit 2014 einen ansteigenden Bedarf in mehreren sozialen Bereichen. Aufgrund des schnellen Wachstums der Stadt in den Jahren 2014 und 2015 entstanden hier insbesondere Bedarfe. Kinder und Jugendliche, schwer zu integrierende Bewohner mit drohender Wohnungslosigkeit und die Sicherung der gesellschaftlichen Teilhabe sozial schwacher Familien. Zum Vergleich: In Möckern leben 23,2 % Leistungsempfänger nach SGB II, der gesamtstädtische Durchschnitt liegt bei 16%. Netzwerke vorhandener Akteure sollen gestärkt werden Das Pro­jekt „Möckern in Akti­on“ wurde im Sep­tem­ber 2016 von der Stadt Leipzig ins Leben gerufen, um die­ser Ent­wick­lung…Mehr lesen
Wie Städte soziale Mischung im Quartier fördern – Ergebnisse der difu-Studie

Wie Städte soziale Mischung im Quartier fördern – Ergebnisse der difu-Studie

Städteplaner sind Phasen von Aufbruch und Ernüchterung gewohnt: strukturierte Planung setzt eine inhaltliche Klammer voraus, die sich in Leitbildern wiederfindet. Das urbane Leben ist allerdings ständig in Bewegung und widersetzt sich früher oder später jedem Planungsalltag. Der Funktionstrennung von gestern steht heute der Begriff der sozialen Mischung gegenüber, denn Ghettoisierung und Entmischung bedrohen das Miteinander unserer wachsenden Städte. In Westdeutschland sind dies schleichende Prozesse der jüngeren Vergangenheit. Für ostdeutsche Städten wie Leipzig geht die Freude über enormes Wachstum nach Dekaden der Schrumpfung nahtlos in soziale Unruhen über, die Ausdruck von Verdrängung sind. Urbanität bedeutet heute, soziale und kulturelle Vielfalt bestmöglich zu…Mehr lesen
Von der Theorie in die Praxis: Eröffnung PopUp-Store „GRGS“ erfolgreich

Von der Theorie in die Praxis: Eröffnung PopUp-Store „GRGS“ erfolgreich

Aus der Kooperation des Magistralenmanagements Georg-Schumann-Straße mit der Universität Leipzig war unter vielen Projekten ein besonders vielversprechendes, weil praxisnahes entstanden: das Modelabel GRGS. Wie berichtet, strebten die jungen Stadtentwickler mit einem wirtschaftsnahen Ansatz die Eröffnung eines PopUp-Stores im Vorfeld der Nacht der Kunst an. Vom Eröffnungstag berichtet die Gruppen in eigenen Worten: Endlich geht es los! Die Eröffnung des GRGS Pop-up-Stores war ein voller Erfolg! Bereits vor der Öffnung des Ladens warteten Interessierte gespannt auf die GRGS-Shirts und das Ladeninnere. Allen Besuchern wurden kalte Getränke angeboten, sodass sich jeder bei dem sonnigen Wetter…Mehr lesen
Innovative Stadtentwicklungsprojekte in der Praxis: Studenten entwickeln die Georg-Schumann-Straße 2.0
Kooperation Uni Leipzig und Magistralenmanagement Georg-Schumann-Straße

Innovative Stadtentwicklungsprojekte in der Praxis: Studenten entwickeln die Georg-Schumann-Straße 2.0

Schon im Wintersemester 2014/2015 arbeiteten wir als Projektträger des Magistralenmanagements Georg-Schumann-Straße mit dem Institut für Stadtentwicklung und Bauwirtschaft (ISB) der Universität Leipzig zusammen. Insgesamt 13 Projektgruppen des Stadtmanagements beschäftigten sich mit Schwerpunktthemen rund um die Georg-Schumann-Straße. Gefordert wurden kreative studentische Ideen zur Weiterentwicklung und Belebung der Georg-Schumann-Straße. Beim 8. Gründer- und Unternehmertreff Georg-Schumann-Straße wurden ausgewählte Ergebnisse in Plakatform vorgestellt und mit den Gewerbetreibenden der Straße diskutiert. Im Anschluss konnten die Unternehmer die jeweiligen Projektideen bezüglich Umsetzbarkeit und Relevanz für die Entwicklung der Magistrale bewerten. Die Nachfolgeprojektreihe SCHÖNE AUSSICHT. Semesterarbeit Georg-Schumann-Straße #2 baut auf den Ergebnissen des Vorsemesters auf. Folgende zentrale Fragen…Mehr lesen
Standortmarketing innerhalb der Stadtgrenzen – Herausforderungen an das Quartiersmanagement
Karl-Marx-Straße, Berlin Neukölln

Standortmarketing innerhalb der Stadtgrenzen – Herausforderungen an das Quartiersmanagement

Standortmarketing wird in der Regel als Funktion des Stadt- oder Regionalmarketings begriffen. Die Dachmarke LEIPZIG REGION beispielsweise bündelt die Imagekräfte von gleich vier Regionalmarken zur Tourismusförderung. Wie bei den meisten größeren Kampagnen, die für einen Lebensraum Markenbildung betreiben, gibt es hier und da auch Kritik am Leipziger Stadtmarketing. Obwohl es sicher schlimmere Ausfälle gibt. Die Empörung über die Versuche, Orte zu vermarkten, ist schnell erklärt: Je größer das Einzugsgebiet ist, desto mehr Einwohner mit emotionaler Bindung an "ihre" Stadt gibt es. Diese mit der eigenen Arbeit nicht vor den Kopf zu stoßen und dennoch eine Zuspitzung auf das Spezielle zu fördern, ist die…Mehr lesen
Kultur- und Kreativwirtschaft erhält Unterstützung durch Land Sachsen

Kultur- und Kreativwirtschaft erhält Unterstützung durch Land Sachsen

2015 vermeldeten sie die Gründung des Landesverbands der Kultur- und Kreativwirtschaft. Etwa ein halbes Jahr später gab es einen satten Erfolg für den Zusammenschluss der drei Branchenverbände Leipzig, Dresden und Chemnitz: Der Sächsische Landtag hat beschlossen, die Kreativen selbst mit der Stärkung der eigenen Strukturen zu betrauen. Dazu soll noch bis Juni 2016 der Startschuss fallen, indem der Landesverband mit der Realisierung eines Zentrums der Kultur- und Kreativwirtschaft für ganz Sachsen betraut wird. Startschuss für das Zentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft noch in 2016 Wirtschaftsminister Martin Dulig lässt anklingen, dass das kreative Potential der vielen kleinen bis mittelständischen Dienstleister und Kulturschaffenden sich immer noch nicht…Mehr lesen
Campus der Innovationen in bezahlbaren Räumen
Foto: Tuxyso

Campus der Innovationen in bezahlbaren Räumen

Beim Innovationslabor am 23. Februar 2016 in der Konsumzentrale sind alle Interessierten dazu aufgerufen, Leipzig smarter zu machen. Den Aufruf dazu finden Sie hier. Im Vorfeld dazu wurden in einzelner Runde bereits Handlungsfelder und erste Projektideen erörtert. In verschiedenen Konstellationen trafen bereits einzelne Akteure zusammen, so beim Open Innovation Workshop oder zuletzt beim Treffen der Arbeitsgruppe Unternehmen/Wirtschaft. An vier Tischen wurden in wechselnden Arbeitsgruppen je 4 Themen besprochen.  Ca. 16 Themen wurden so von knapp 40 Teilnehmern weiter vertieft, sodass für den 23. Februar Themenpatenschaften gewonnen werden konnten. Wir sind gespannt, in welche Bahnen sich die Projektideen Ende…Mehr lesen
Smart City – 3 Forderungen an die Stadtentwicklung der Zukunft

Smart City – 3 Forderungen an die Stadtentwicklung der Zukunft

Die intelligente Stadt ist das stadtentwicklungspolitische Heilsversprechen, das urbane Leben zu digitalisieren. Seit Anfang des Jahrtausends erträumen sich Poltik, Wirtschaft und Wissenschaft die Charakteristika unserer Städte durch Informationstechnologie grundlegend zu verändern: Smart Governance, Smart Economy - Smart Living. So sehr die Buzzwords Smart City, Wirtschaft 4.0 und Big Data Auskunft über unsere technologische Zukunft geben, die heutige Smart City ist noch am Anfang der Testphase. Wie offen beispielsweise Helsinki mit den Daten seiner Verwaltung umgeht, ist ebenso fortschrittlich wie experimentell (brandeins 01/16). In Leipzig hat sich auf der Website zur 2011 initiierten offenen API demgegenüber wenig getan. Andere Städte…Mehr lesen
Leipzig, quo vadis? Bürgerbeteiligung am neuen integrierten Stadtentwicklungskonzept INSEK

Leipzig, quo vadis? Bürgerbeteiligung am neuen integrierten Stadtentwicklungskonzept INSEK

Leipzig gilt 2015 als eine der interessantesten Städte Deutschlands. Die Kombination von kulturell und historisch bedeutender, grüner Stadt mit nach wie vor niedrigem Lohnniveau und Co.  hat eine Dynamik entfacht, der seit 2009 das integrierte Stadtentwicklungskonzept (SEKo) Rechnung trägt. Ämterübergreifend wird der Status Quo aus elf Perspektiven analysiert und aus elf Fachkonzepten in eine Gesamtstrategie überführt. Obwohl - oder gerade weil das Konzept den Titel Leipzig 2020 trug, müssen methodische Herangehensweisen der Planer an aktuelle Entwicklungen angepasst werden - 2030 lässt grüßen. Wenn sich eine Stadt schnell verändert ist es umso wichtiger, das die Verantwortlichen nicht an der…Mehr lesen

Liebling, ich hab‘ die Gemeinden geschrumpft!

Am demographischen Wandel kommt zur Zeit kaum ein Gesellschaftsthema vorbei. Ob Migration von Heimatvertriebenen und Arbeitsuchenden, Landflucht der jungen Bevölkerung oder Verdrängungseffekte innerhalb unserer Großsstädte, die Bevölkerung ist in Bewegung. Die Aufnahme von Flüchtlingen aus Syrien und anderen Teilen der Welt hat medial größte Aufmerksamkeit, aber die Dynamik von wachsenden Großsstädten und schrumpfenden Gemeinden reicht, um bundesweit große Herausforderungen an Stadtentwicklung zu stellen.
Investitionsoffensive für Europa: EIF und KfW finanzieren Unternehmensgründer in Deutschland mit 1 Mrd. Euro

Investitionsoffensive für Europa: EIF und KfW finanzieren Unternehmensgründer in Deutschland mit 1 Mrd. Euro

Der Europäische Investitionsfonds (EIF) und die deutsche Förderbank KfW Bankengruppe unterzeichneten heute eine Vereinbarung zur Bereitstellung von 1 Mrd. Euro für Unternehmensgründungen in Deutschland im Rahmen von COSME – einem EU-Finanzierungsprogramm für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) – mit Unterstützung der Investitionsoffensive für Europa. Mit dieser Vereinbarung kann die KfW Kredite in Höhe von 1 Mrd. Euro für Unternehmensgründungen in Deutschland in den nächsten zweieinhalb Jahren im Rahmen des ERP-Gründerkredits – StartGeld fördern. Dies wird mehr als 15 000 Gründern und kleinen Unternehmen zugutekommen. Quelle: Europäische Kommission, PresseMehr lesen
Standortmarketing 2015 – Trends aus der Praxis

Standortmarketing 2015 – Trends aus der Praxis

Nach einer aktuellen Studie gibt nur jeder zwanzigste Wirtschaftsförderer an, dass sich der eigene Standort eher negativ entwickeln wird. Dass die Wirtschaftsförderer - ob öffentliche, privat oder in PPP - ihren Standorten gute Zukunftsaussichten bescheinigen ist vielleicht nicht verwunderlich, wer äußert schon gerne Bedenken zur eigenen Erfolgsaussicht. Es lassen sich aber auch andere Schlüsse ziehen: entweder es nehmen nur die erfolgreichen Standortmarketer an der Befragung teil oder (fast) überall dort, wo aktives Standortmarketing betrieben wird, sind Erfolge zu verzeichnen. Anhaltender Bevölkerungsschwund und Landflucht werden die Bedeutung des Standortmarketings also eher noch verstärken. Wirtschaftsstrukturen werden längst nicht mehr allein durch Ämter gefördert. Etwa die Hälfte der befragten Wirtschaftsförderer…Mehr lesen
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