15. Gründer- und Unternehmertreff im Contorhaus Coworking Leipzig Dr. Gerold Bausch, Sandra Wittig, Anke Laufer, Jonas Arnold, Ilka Arnold, Frank Basten (v.l.n.r.)

Kurzinfo zur Veranstaltung

Datum

08.09.2016 um 19:00 Uhr

Titel

Contorhaus – Ein Zwischenfazit und Digitalisierung in kleinen Unternehmen und Einzelhandel und deren Auswirkungen

Ort

Contorhaus Leipzig
Breitenfelder Straße 12
04155 Leipzig


Gastgeber

Contorhaus Leipzig
Jonas und Ilka Arnold

contorhaus-leipzig.de

Moderation
Frank Basten

Themen

1. Contorhaus – Ein Zwischenfazit nach drei Jahren
Team Contorhaus: Jonas und Ilka Arnhold
2. Impulsvortrag „Digitalisierung in kleinen Unternehmen und Einzelhandel“
Einblick in Trends und Technologien, Hinweise für den Praxisbezug
Dr. Gerold Bausch, HTWK Forschungszentrum Leipzig, labp.htwk-leipzig.de/
3. Aktuelles
Nacht der Kunst: Eine Nachbetrachtung vom 03. September 2016, Anke Laufer
Kampagne „Gesichter der Georg-Schumann-Straße“, Sandra Wittig
4. Netzwerken & Beziehungen knüpfen

Dokumente

Der 15. Grün­der- und Unter­neh­mer­treff Georg-Schu­mann-Stra­ße war zu Gast im Con­tor­haus bei Jonas und Ilka Arnold, dem Cowor­king Space im Leip­zi­ger Nor­den in der Brei­ten­fel­der Stra­ße. Bei spät­som­mer­li­chen Tem­pe­ra­tu­ren wur­de die Vor­stel­lungs­run­de und Prä­sen­ta­ti­on der Gast­ge­ber kur­zer­hand nach drau­ßen ver­legt. Im gemüt­li­chen Innen­hof des Con­tor­hau­ses berich­te­ten die bei­den über Ent­ste­hung, aktu­el­les Geschäft und die zukünf­ti­ge Pla­nung. Dabei lie­ßen sie durch­bli­cken, dass der Ort ins­be­son­de­re für das klas­si­sche Co-Working noch an Bekannt­heit zuneh­men könn­te. Die Räu­me wer­den für vie­le Semi­na­re gebucht, die Idee des Netz­wer­kens inner­halb gemein­sa­mer Arbeits­räu­me als Cowor­king hat noch Poten­ti­al – die tol­le Arbeits­ath­mo­sphä­re hin­ter der „Wohn­haus­fas­sa­de“ eine Oase der Ruhe. Aus­ge­zeich­net ist die Lage für ruhi­ges und aus­ge­gli­che­nes Arbei­ten, wes­halb die Räu­me gera­de aus dem Gesund­heits- und Coa­ching­be­reich genutzt wer­den.

Im zwei­ten Teil erwei­ter­ten die Teil­neh­mer Wis­sen und Per­spek­ti­ve zum The­ma Digi­ta­li­sie­rung. Zwar ist vie­len der Begriff bekannt, doch der Vor­trag von Dr. Gerold Bausch (HTWK Leip­zig) eröff­ne­te neue digi­ta­le Per­spek­ti­ven: das was für gro­ße Unter­neh­men zukünf­tig gilt, muss auch von klei­nen Unter­neh­mern berück­sich­tigt wer­den. Sich stets mit aktu­el­len Ent­wick­lun­gen zu beschäf­ti­gen und immer offen für Ant­wor­ten auf Fra­gen zu sein, die sich manch­mal noch gar nicht stel­len, gehört zum inno­va­ti­ven Unter­neh­mer­geist. Selbst wenn Fach­be­grif­fe und Buzz-Words manch­mal wenig mit dem eige­nen Unter­neh­mens­all­tag zu tun haben, soll­te man sich gegen Betriebs­blind­heit absi­chern. Das geht am bes­ten in der Dis­kus­si­on und dem fach­li­chen Aus­tausch. Der sehr tech­ni­sche, für die Pra­xis sehr inter­es­san­te Vor­trag fiel auf frucht­ba­ren Boden und inspi­rier­te dazu, Geschäfts­mo­del­le neu zu den­ken.

Anschlie­ßend wur­den zwei wei­te­re The­men der Stra­ße vor­ge­stellt: die Kam­pa­gne „Gesich­ter der Georg-Schu­mann-Stra­ße“ von Leip­zi­ger Grup­pe, Stadt Leip­zig und Magis­tra­len­ma­nage­ment soll die Gewer­be­trei­ben­den, die beson­ders von den aktu­el­len Bau­stel­len betrof­fen sind, unter­stüt­zen und wur­de von San­dra Wit­tig (Cen­ter Kom­mu­ni­ka­ti­on) näher erläu­tert. Da die Akti­on so gut ange­kom­men ist, wird über eine Fort­füh­rung nach­ge­dacht. Eben­falls ein vol­ler Erfolg war die Nacht der Kunst 2016, von der Anke Lau­fer ger­ne und aus­führ­lich berich­te­te. Im Anschluss an den infor­ma­ti­ons­rei­chen Abend konn­ten bei einem Imbiss wie­der Kon­tak­te geknüpft wer­den.

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Von Moritz Schefers

Moritz Schefers ist Kommunikations-wissenschaftler und Medienstratege. Themenschwerpunkte hier im Blog: Marketing und Kommunikation.